System

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Unsere Heimkinos sind so aufgebaut, dass das gesamte Kino eine hochlineare Nachhallzeit von 0,3-0,35 Sekunden aufweist und vom Besetzungsgrad her, bei unterschiedlich vielen Menschen im Raum, immer linear bleibt und sich auch in der Nachhallzeit nur leicht verändert.
Von der Planung her versuchen wir, einen Kinoraum zu schaffen, der als hochwertiges Heimkino genutzt werden kann.

In den hinteren Raumbereichen sind meist Tiefbassabsorber, die oft auch als Eingangstürelemente in das Kino genutzt werden, situiert. Dadurch kann auch schalltechnisch ein kleiner Pufferraum zum restlichen Gebäude geschaffen werden.
Die Geräte (Beamer, DVD-Player,...) sind meist in einer akustischen Vorsatzschale, welche sich durch die Voluminas der Tiefbassabsorber (Helmholzresonatoren) ergibt, eingebaut.
Der Projektor ist je nach Kundenwunsch beispielsweise hinter einer Amiranglasscheibe (entspiegeltes Spezialglas für Kinoanwendungen) positioniert. Dieses wird von uns zur einfacheren Handhabung von Wartungsarbeiten meist in einer Schiebe- oder Drehtüre eingebaut. Das gesamte Element kann für Wartungszwecke geöffnet werden.
Unter dem Projektor können ebenfalls hinter einer Schiebetüre die notwendigen AV-Geräte angeordnet werden.
Die gesamten Elemente sind oft mit Stoff bespannt, jedoch immer als akustisch hochwirksame Materialien ausgebildet, da sich hinter den restlichen Flächen hoch absorbierende Akustikelemente befinden.
Diese Ausstattung gilt analog für den gesamten restlichen Seitenwandbereich im Raum.
Die Fronten unserer Kinos sind oft mit einer flächigen Stoffbespannung aus schwarzem Lautsprecherstoff verbaut.
Hinter dieser Wand werden die gesamten Lautsprecher (links, rechts, Center und zwei Subwoofer) angeordnet.
Die Paneele sind so gestaltet, dass diese jederzeit demontiert werden können, um Wartungsarbeiten bei den Lautsprechern oder dem restlichen technischen Equipment durchzuführen.
Neben der Leinwand sind in der Frontwand meist elektrische Vorhänge oder Vertikallamellen, welche die Leinwand bei Nichtgebrauch verdecken und eine Kaschierung auf Format 4:3, eingebaut.

Die Decke besteht im zentralen Mittelbereich aus akustisch hochwirksamen Plattenabsorbern, die im Frequenzbereich von ca. 250 Hz bis ca. 100 Hz stark absorbierend wirken. Die Oberfläche dieser Elemente ist flächig geschlossen und kann in lackierter Form ausgeführt werden. Durch die geschlossene Oberfläche reflektieren die Elemente im mittelfrequenten Bereich, der beim menschlichen Ohr vor allem für das Richtungshören verantwortlich ist, die Schallwellen und unterstützen dadurch das Kinoerlebnis im Raum.
Rund um diese zentralen Felder sind mittelfrequent wirksame offenporige Absorberelemente angeordnet. Diese sind malermäßig zu gestalten oder können auf Kundenwunsch mit stoffbespannten Akustikelementen versehen werden.

Die Bodenkonstruktion besteht meist aus einem stabilen Holzpodest mit speziell auf die akustischen Anforderungen abgestimmten Innenaufbauten. Als Fußboden empfehlen wir Holzparkett.
An den Podeststirnseiten können bei Bedarf Beleuchtungskörper eingebaut werden.