Perfekte Raumakustik im Konzertsaal – für einen natürlichen Hörgenuss

 
 
 

Säle für Sinfonieorchester und Chöre: "Schiefe" Wände gegen Flatterechos


Kleinere Probenräume haben oft mit der Eigenfrequenz des Raums zu kämpfen. Bei großen Sälen – wie etwa für vielköpfige Chöre oder Sinfonie- und Blasmusikorchester – spielt dies keine Rolle. Das Volumen solcher Säle wird entsprechend groß angelegt. Eine Faustregel lautet: je 10 Kubikmeter pro Sänger/in, je 25 pro Musiker/in.

Empfohlen werden hier Nachhallzeiten von 1,1 bis 1,3 Sekunden – mit leichtem Anstieg hin zu den tiefen Frequenzen. Groß muss das Volumen solcher Räume sein, weil sonst durch die Performance von Orchestern/Chören ein zu hoher Schalldruckpegel entstünde.

Gut bespielbar bei jeder Besetzungsgröße

Seiten- und Deckenflächen des Orchesterpodiums sollen die Schallabstrahlung in den Zuhörerbereich durch frühe Reflexionen unterstützen. Um unerwünschte Flatterechos zu vermeiden, dürfen die seitlichen Begrenzungswände keinesfalls frontal zueinanderstehen, sondern müssen „schief“ im Sinne von nicht parallel verlaufen.

Auch im Konzertsaal bietet unser Akustiksystem der selektiven Schalllenkung klare Vorteile. HUTTER ACUSTIX kombiniert unterschiedliche Materialtypen, wodurch Räumen die Bespielbarkeit in unterschiedlichsten Besetzungsgraden gewährleistet wird. So ist auch in nur mäßig gefüllten Konzertsälen eine sehr gute akustische Wiedergabe gegeben.

Kammermusiksaal der obersten Liga für Klassik-Konzerte & Meisterkurse


Ein Konzertsaal, der Darbietungen auf höchstem Level erlaubt, ebenso jedoch - dank variabler Deckensegel - als Seminarraum dient. HUTTER ACUSTIX bietet auch in der klassischen Musik Akustiklösungen der obersten Liga, wie das Beispiel des 2025 errichteten Kammermusiksaals in Prein an der Rax (NÖ) zeigt.

Die Pläne sahen vor, im neuen Westtrakt des vormaligen Gutshofs einen 160 m2 großen Konzertsaal mit 80 Sitzplätzen im Parterre und 10 Plätzen auf dem Balkon zu schaffen. Neben einer Raumakustik, die perfekte Studioaufnahmen sowie flexible konzertante Spielsituationen (frontal, zentral, rückwärtig) ermöglicht, sollte der Saal auch jederzeit als Veranstaltungsort für hochkarätige Seminare und Meisterkurse dienen.

Diagonal geknickte Deckensegel, drehbare Lamellen

Dies gelang nicht zuletzt dank eigens entwickelter, diagonal geknickter Deckensegel, deren Ausrichtung sich via horizontaler Drehachse variabel gestalten lässt, sowie mit Absorber-Paneelen von RPG (bei Hutter produziert) und Diffusoren. Allfällige Reflexionen durch Glasflächen lassen sich dank dreh- und verschiebbarer Holzlamellen abschotten.

„Mir ging es darum, das sinnliche Erleben für alle - ob Musiker, Vortragende oder Publikum - bis zu diesem phänomenalen Augenblick zu intensivieren, da der Raum hörbar und der Klang sichtbar wird“, sagt Architekt Johannes Kraus (Archipel Architekten).

Helle Eiche dominiert Wände und Decken, dunkle Räuchereiche Boden, Bühne und die Wand unterhalb der Galerie. Ebenfalls von Hutter ausgestattet: ein elegantes Kaminzimmer und der Regieraum.

Foto: Architekturfotografie Rupert Steiner

Referenzen

 

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